Die Fritzner Matschgerer

Fritzner Matschgerer Figuren
Fritzner Matschgerer Figuren

Seinen Ursprung findet die Fasnacht in Fritzens Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals begannen die Männer von Fritzens mit dem Schellenschlagen (damals noch Tusch Schellen) und Peitschenschnellen. Mann ging in der noch kleinen Ortschaft von Haus zu Haus und vertrieb mit dem dumpfen Klang der Schellen alles Üble aus den Häusern. Der Lohn damals war meist ein Schluck des hauseigenen Schnapses.

In der Zwischenkriegszeit traten die ersten Matschgerer und Hutteler Figuren mit samt den Schellenschlagern in Erscheinung. Neben Hexen und Bären gesellten sich auch die Zottler zu den Fritzner Fasnachtlern. Treffpunkt war für alle Männer wie üblich beim Weberbauern in der Stubn. Jene Burschen von damals waren im Vergleich zu den Mannen von heute recht raue Gesellen. Anstatt des heute gebräuchlichen „Abmullen“ ging man damals „Oruassln“ und „Owassern“. Oftmals artete dies zu wilden Raufereien aus.

mehr über die Geschichte und den Ursprung Brauchtumsgruppe Fritzens

erste Larve der Brauchtumsgruppe Fritzens
erste Larve der Brauchtumsgruppe Fritzens